Billy Boy Arnold & The All Star Band

feat. James Wheeler, Billy Flynn, Bob Stroger and Willie “Big Eyes” Smith

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1948 zog es den jungen Arnold ins Mississippi-Delta, wo er sein Idol Sonny Boy Williamson aufsuchte. Der brachte ihm bereitwillig einige Kniffe bei, wurde aber wenig später ermordet.

1952 machte Arnold seine ersten Aufnahmen für das kleine COOL Label, die jedoch ohne Erfolg blieben. Zu dieser Zeit spielte er regelmäßig mit Johnny Shines, Johnny Temple und Otis Rush bei Auftritten. 1955 begleitete er Bo Diddley bei dessen Debüt-Hitsingle Bo Diddley und I'm a Man. Arnold hatte mit I Wish You Would bei Vee Jay Records einen Hit, der später von den Yardbirds neu eingespielt wurde, ebenso wie I Ain't Got You - einem Original von Jimmy Reed. Er spielte zu dieser Zeit auch im berühmten APOLLO in New York City.

In den 1960ern ließ Arnolds Popularität nach. Er arbeitete zeitweise als Busfahrer in Chicago, später für die Regierung des Bundesstaates Illinois. In den 1990ern hatte er jedoch ein vielbeachtetes Comeback mit den Alben Back Where I Belong (1993) und Eldorado Cadillac (1995). 2001 erschien das Album Boogie 'n' Shuffle.

Der Bassist Jerome Arnold ist ein Bruder von Billy Boy (er ist eines von 16 Kindern) und spielte u.a. mit Paul Butterfield. Ein anderer Bruder ist Augustus "Gus" Arnold, der ebenfalls Mundharmonika spielt und Bücher schreibt. Augustus Arnold ist besser bekannt unter dem Namen Julio Finn und hat mit so verschiedenen Künstlern wie dem Art Ensemble of Chicago, Archie Shepp, Linton Kwesi Johnson, dem Bluesgitarristen Eddie C. Campbell aufgenommen oder gespielt.

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